Satzung

 

des Musikvereins Himmelsthür von 1925 e.V.

 

§ 1

 

Name und Sitz des Vereins

 

Der Verein führt den Namen "Musikverein Himmelsthür von 1925" und hat seinen Sitz in Hildesheim-Himmelsthür.

 

§ 2

 

Zweck und Aufgaben

 

  1. Der Verein dient der Erhaltung, Pflege und Förderung der Volksmusik sowie der konzertanten Blasmusik.

  2. Seine Aufgaben sind insbesondere

 

  1. die Durchführung regelmäßiger Übungsabende,

  2. die Veranstaltung von Konzerten und Platzmusiken,

  3. die Mitwirkung bei weltlichen und kirchlichen Veranstaltungen,

  4. der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke,

  5. der Verein ist politisch, konfessionell und rassisch neutral.

 

  1. Der Verein ist bestrebt, seine Mitglieder musikalisch zu ehren

 

  1. bei Geburtstagen (65, 7, 75, 80, 85, 90 Jahre und mehr),

  2. bei Hochzeiten und ähnlichen Feierlichkeiten,

  3. beim Tode von Mitgliedern.

 

  1. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

  2. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3

 

Mitgliedschaft in anderen Organisationen

 

Der Verein ist Mitglied im Niedersächsischen Musikverband e.V. (NMV) in der Bundesvereinigung Deutscher Blas- und Volksmusikerverbände e.V. (BDBV) und seinen Gliederungen.

 

§ 4

 

Rechtsgrundlage

 

Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie aller Organe des Vereins werden in erster Linie durch die vorliegende Satzung sowie die Satzungen der im § 3 genannten Verbände ausschließlich geregelt. Die Satzungen der im § 3 genannten Verbände sind nicht Bestandteil dieser Satzung. Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft zum Verein und alle damit in Zusammenhang stehenden Fragen entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg ausgeschlossen, soweit nicht von den satzungsmäßig hierfür zuständigen Stellen eine Sondergenehmigung erteilt wird.

 

§ 5

 

Mitgliedschaft (Erwerb und Verlust)

 

  1. Mitglied im Verein kann jede natürliche Person sein. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand aufgrund eines schriftlichen Antrages. Aufnahmeanträge Minderjähriger bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Vertreters.

 

Wird die Aufnahme abgelehnt, steht dem Aufnahmesuchenden gegen die Entscheidung des Vorstandes das Beschwerderecht zu. Über die Beschwerde entscheidet die Generalversammlung mit bindender Wirkung.

 

  1. Die Mitgliedschaft erlischt

    1. durch Tod

    2. durch freiwilligen Austritt. Der Austritt muss schriftlich unter Einbehaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Jahresende erfolgen bzw. bei einem Ortswechsel mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zu Halbjahresende,

    3. durch Ausschluss aufgrund eines Beschlusses des Vorstandes. Die Ausschließung eines Mitgliedes kann nur in den nachstehend bezeichneten Fällen erfolgen:

 

  1. wenn die im § 6 vorgesehenen Pflichten der Mitglieder gröblich und schuldhaft verletzt werden,

  2. wenn das Mitglied mit seinen Beitragszahlungen zum Jahresende mit mehr als 6 Monatsbeiträgen in Rückstand ist und eine schriftliche Mahnung erfolglos geblieben ist,

  3. wenn das Mitglied den sonstigen Verpflichtungen gegenüber dem Verein oder den übergeordneten Verbänden nicht nachkommt,

  4. wenn das Mitglied den Grundsätzen der vorliegenden Satzung gröblich zuwiderhandelt; insbesondere wenn es gegen die ungeschriebenen Gesetze von Sitte, Anstand und Kameradschaft grob verstößt.

 

Dem Betroffenen ist vor Ausschluss Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.

 

Gegen die Entscheidung des Vorstandes ist Beschwerde möglich. Über die Beschwerde entscheidet die Generalversammlung mit bindender Wirkung.

 

§ 6

 

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

  1. Die Mitglieder sind berechtigt

 

durch Ausübung des Stimmrechtes an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Zur Ausübung des Stimmrechtes sind nur Mitglieder über 16 Jahren berechtigt.

 

  1. an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen sowie die Volksmusik aktiv auszuüben und zwar nach Maßgabe der hierfür getroffenen Beschlüsse.

 

  1. Die Mitglieder sind insbesondere verpflichtet,

 

  1. die Satzungen, Ordnungen und gefassten Beschlüsse des Vereins und der im § 3 genannten Verbände zu befolgen,

  2. die Interessen des Vereins zu vertreten,

  3. die festgesetzten Beiträge zeitgerecht zu entrichten,

  4. die vom Verein zur Verfügung gestellten Gegenstände (Instrumente, Bekleidung usw.) pfleglich zu behandeln, nicht an dritte Personen oder Vereine ohne Genehmigung des Instrumenten- und Kleiderwartes oder Orchestersprechers zu verleihen oder weiterzugeben, den Verlust oder die Beschädigung derselben umgehend dem Instrumenten- oder Kleiderwart oder Orchestersprecher mitzuteilen und die zur Verfügung gestellten Gegenstände jederzeit nach Anforderung durch den Verein unverzüglich an diesen zurückzugeben.

 

§ 7

 

Ehrungen

 

  1. Die Generalversammlung kann auf Antrag des Vorstandes Mitglieder zu Ehrenmitgliedern ernennen, die sich in hervorragender Weise um die Musik oder den Verein verdient gemacht haben.

 

Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder. Sie sind jedoch von der Beitragsleistung befreit. Sie haben zu allen Veranstaltungen freien Einritt.

 

  1. Die Generalversammlung kann auf Vorschlag des Vorstandes Ehrennadeln verleihen

 

  1. silberne Ehrennadel

 

  1. für 25-jährige Mitgliedschaft im Verein,

  2. für besondere Verdienste bei der Wahrnehmung wichtiger Vereinsaufgaben oder außergewöhnlicher Leistungen für den Verein,

 

  1. goldene Ehrennadel

 

  1. für 40-jährige Mitgliedschaft im Verein,

  2. für außergewöhnliche Leistungen für den Verein, wenn das Mitglied mindestens 5 Jahre Träger der silbernen Ehrennadel ist.

 

 

 

§ 8

 

 

 

Organe des Vereins

 

 

 

  1. Organe des Vereins sind

 

  1. die Generalversammlung,

  2. der Vorstand,

  3. der erweiterte Vorstand

 

 

 

Die Mitglieder der Organe arbeiten ehrenamtlich. Eine Erstattung barer Auslagen richtet sich nach den Beschlüssen des Vorstandes.

 

 

 

  1. Über die Sitzungen der Organe it von dem Schriftführer oder bei dessen Verhinderung von einem vom Vorstand zu bestimmenden Vorstandsmitglied eine Niederschrift zu fertigen, die den wesentlichen Inhalt der Beratung sämtlicher Beschlüsse enthalten muss. Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung von einem Vorstandsmitglied und von dem die Niederschrift Fertigendem zu unterzeichnen und bei der nächsten Sitzung zu verlesen.

 

§ 9

 

 

 

Generalversammlung

 

 

 

  1. Die den Mitgliedern zustehenden Rechte und Pflichten werden von der Generalversammlung als oberstem Organ des Vereines durch Beschlussfassung der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ausgeübt. Sämtliche Mitglieder über 16 Jahre haben eine Stimme. Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig. Mitglieder unter 16 Jahren ist die Anwesenheit gestattet.

 

 

 

  1. Die ordentliche vom Vorstand einberufene Generalversammlung findet alle Jahre im ersten Vierteljahr des Kalenderjahres unter Angabe der Tagesordnung statt.

 

 

 

Die Einberufung hat mindestens 2 Wochen vorher durch schriftliche Benachrichtigung der Mitglieder und Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.

 

 

 

Anträge zur Tagesordnung müssen mindestens eine Woche vor der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich eingereicht werden. Dringlichkeitsanträge zur Tagesordnung sind nur zugelassen, wenn zwei Drittel der stimmberechtigten Anwesenden die Dringlichkeit bejahen.

 

 

 

  1. Außerordentliche Generalversammlungen sind vom Vorstand mit einer Einberufungsfrist von mindestens 2 Wochen gemäß vorstehender Bestimmungen einzuberufen, wenn ein dringlicher Grund vorliegt oder ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich beantragt.

 

 

 

  1. Den Vorsitz der Generalversammlung führt der 1.Vorsitzende, im Verhinderungsfalle sein Vertreter oder ein anderes Vorstandsmitglied.

 

 

 

§ 10

 

 

 

Aufgaben der Generalversammlung

 

 

 

Der Generalversammlung unterliegen insbesondere folgende Entscheidungen:

 

  1. die Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichtes,

  2. die Entlastung des Vorstandes,

  3. die Festsetzung der Mitglieds- und Versicherungsbeiträge,

  4. die Wahl des Vorstandes, der Kassenprüfer und die Bestätigung des erweiterten Vorstandes,

  5. die Genehmigung des Haushaltsvoranschlages

  6. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und vorliegende Anträge,

  7. die Auflösung des Vereins,

  8. die Mitgliedschaft in einem überörtlichen Musikerbund,

  9. die Verleihung der Ehrennadeln (gemäß § 7).

 

 

 

§ 11

 

 

 

Vorstand

 

 

 

  1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

 

  1. dem 1.Vorsitzenden,

  2. dem 1.stellvertretenden Vorsitzenden,

  3. dem 2.stellvertretenden Vorsitzenden,

  4. dem Kassenwart,

  5. dem Schriftführer.

 

 

 

Zur Vertretung des Vereins im Sinne von § 26 BGB sind jeweils zwei der vorbezeichneten Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich berechtigt.

 

 

 

  1. Erweiterter Vorstand:

 

  1. dem Vorstand gem. § 11 Ziffer (1),

  2. dem Orchestersprecher,

  3. dem Notenwart,

  4. dem Instrumenten- und Kleiderwart,

  5. dem Jugendwart.

 

 

 

Die Vorstandsmitglieder des erweiterten Vorstandes gem. § 11 Ziffer (2) b) bis e) werden von den aktiven Mitgliedern und Jugendlichen gewählt und der Generalversammlung zur Bestätigung vorgeschlagen.

 

 

 

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach den Bestimmungen der Satzung und nach Maßgabe der von der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse. Er überwacht die Geschäftsführung aller Organe und erstattet in der Generalversammlung Bericht.

 

 

 

Der erweiterte Vorstand berät den Haushaltsplan mit und wird vom Vorstand zur Beratung wichtiger Vereinsangelegenheiten zugezogen. Er tritt nach Bedarf zusammen. Die Einberufung erfolgt durch den 1.Vorsitzenden bzw. seinen Vertreter bzw. durch ein Vorstandsmitglied.

 

 

 

Der Vorstand und erweiterte Vorstand wird auf die Dauer von jeweils zwei Jahren gewählt. Der alte Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Vereinigung mehrerer Ämter in einer Person ist zulässig. Die Wiederwahl ist unbegrenzt.

 

 

 

Zum Vorstand sind in Jahren mit gerader Endzahl die Mitglieder zu § 11 Ziffer (1) Buchstabe a), c) und d) und in den Jahren mit ungerader Endzahl die Mitglieder zu § 11 Ziffer (1) Buchstabe b) und e) zu wählen.

 

 

 

Zum erweiterten Vorstand sind in Jahren mit gerader Endzahl die Mitglieder zu § 11 Ziffer (2) Buchstabe c) und e) und in den Jahren mit ungerader Endzahl die Mitglieder zu § 11 Ziffer (2) Buchstabe b) und d) zu wählen.

 

 

 

Soweit im laufenden Kalenderjahr Vorstandsmitglieder oder Mitglieder des erweiterten Vorstandes ausscheiden oder aber Vorstandsmitglieder sich zur Besetzung der Posten gemäß § 11 Ziffer (1) und (2) nicht zur Verfügung stellen, wählt die Generalversammlung Mitglieder für die Restlaufzeit.

 

 

 

Sollten sich Ämter des Vorstandes in einer Person vereinigen, so hat das Mitglied, das mehrere Posten des Vorstandes auf sich vereinigt, nur eine Stimme.

 

 

 

§ 12

 

 

 

Kassenprüfer

 

 

 

In der Generalversammlung sind 3 Kassenprüfer zu wählen, von den 3 zu wählenden Kassenprüfern scheidet jährlich zur Generalversammlung der Dienstälteste bzw., bei gleichzeitiger Wahl der altersmäßig Älteste aus. Mindestens 2 Kassenprüfer haben gemeinschaftlich mindestens einmal im Jahr unvermutet und zum Ende des Kalenderjahres nach vorheriger Anmeldung eine ins Einzelne eingehende Kassenprüfung vorzunehmen, deren Ergebnis sie in einem Protokoll niederlegen und dem Vorstand mindesten 2 Wochen vor der Generalversammlung mitzuteilen haben.

 

 

 

Die Kassenprüfer berichten über das Prüfungsergebnis in der Generalversammlung. Die Wiederwahl des ausgeschieden Kassenprüfers ist nicht zulässig.

 

 

 

§ 13

 

 

 

Allgemeine Bestimmungen über das Verfahren bei der Beschlussfassung

 

 

 

Zur wirksamen Beschlussfassung aller Organe des Vereins genügt Stimmenmehrheit der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

 

 

 

Bei der Beschlussfassung über Satzungsänderungen des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der Anwesenden erforderlich.

 

 

 

§ 14

 

 

 

Erlöschen der Vermögensanprüche

 

 

 

Ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedern steht ein Anspruch am Vermögen des Vereins nicht zu.

 

 

 

§ 15

 

 

 

Auflösung

 

 

 

Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Generalversammlung mit 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden, wenn mindestens 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Sind 2/3 der der stimmberechtigten Mitglieder nicht anwesend, ist eine zweite Generalversammlung einzuberufen, die mit 2/3 der Stimmenmehrheit beschließt und zwar ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden.

 

 

 

Das Vermögen, das im Zeitpunkt der Auflösung des Vereins vorhanden ist, wird der Stadt Hildesheim übereignet und muss für gemeinnützige Zwecke und zwar zur Pflege der Volksmusik im Ortsteil Himmelsthür verwandt werden.

 

 

 

 

 

Die vorstehende Satzung wurde von der Generalversammlung am 1.2.1997 beschlossen und in der Generalversammlung vom 22.1.2000 geändert.